Flüchtlinge in der Landwirtschaft

 
 

Seit 2017 begleitet die GGZ@Work - Berufsintegration das Projekt «Flüchtlinge in der Landwirtschaft». Erfreulicherweise haben sich 2018 einige landwirtschaftlichen Betriebe dafür interessiert, einen Flüchtling in einem zwei- bis dreimonatigen Praktikum auszubilden und ihn bei Eignung anschliessend für eine befristet (Saisonstelle) oder unbefristet (Saisonstelle) angestellen.


Die Bilanz des diesjährigen Projekts ist zwiespältig: Zehn junge Männer (neun aus Eritrea, einer aus Syrien) nahmen die Probetage in sieben Landwirtschaftsbetrieben auf. Sechs Flüchtlinge absolvierten daraufhin das Praktikum und (eigentlich erfreulich): alle sechs erhielten im Anschluss einen Arbeitsvertrag gemäss Normalarbeitsvertrag in der Landwirtschaft. Für uns nicht nachvollziehbar beendeten aber drei davon das Arbeitsverhältnis innert weniger Wochen, ohne eine berufliche Anschlusslösung zu haben, was die Bauernbetriebe und uns etwas frustriert und ratlos zurücklässt.

 

Aus Sicht der Berufsintegration ist klar: in der Landwirtschaft hat es  niederschwellige Arbeitsplätze, welche für die zumeist jungen, gesunden Flüchtlinge einen guten Einstieg in den schweizerischen Arbeitsmarkt bedeuten könnten – und das inländische Arbeitskräfte-Potential könnte besser ausgeschöpft werden.

 

Gemeinsam mit den Projektpartnern (Soziale Dienste Asyl, Amt für Wirtschaft und Arbeit, Zuger Bauernverband, LBBZ Schluechthof) gehen wir nun daran, die Voraussetzungen für eine weitere      Durchführung im kommenden Jahr zu klären.

 
 
 
 

abklären
coachen
koordinieren

 
 
 
 

GGZ@Work - Berufsintegration

Industriestrasse 22

6300 Zug

Telefon 041 727 61 89

E-Mail berufsintegration(a)ggz.ch

 
 

öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
13.30 - 17.00 Uhr
Freitag
08.00 - 12.00 Uhr
13.30 - 16.00 Uhr